Sehenswürdigkeiten Görlitz

Peterskirche

blank

Die Peterskirche bzw. Pfarrkirche St. Peter und Paul wurde im 13. Jahrhundert errichtet, ist das Wahrzeichen von Görlitz und ein wirklich imposanter Bau. Mit ihren zwei Türmen und der Lage auf einer Anhöhe über dem Neißetal ist die Kirche schon von weitem zu sehen und prägt das Stadtbild. Eine Besonderheit an der Peterskirche ist außerdem die Sonnenorgel: eine Orgel, die mit strahlenförmig angeordneten Orgelpfeifen ganz besondere Klänge erzeugt.

Untermarkt

Der Untermarkt in Görlitz

Der Untermarkt bildet das Zentrum der historischen Altstadt von Görlitz. Der quadratische Marktplatz ist umrahmt von vielen Häusern aus unterschiedlichsten Epochen und Architekturstilen. An der Ostseite laden die Hirschläuben, ein schöner Laubengang, zum Schlendern bei Wind und Wetter ein und auch das Rathaus, die Alte Börse, die Ratsapotheke und der Flüstergang sind sehenswerte historische Zeugnisse, die – am Untermarkt versammelt – bestaunt werden können.

Rathaus

Station bei der Filmführung in Görlitz: Altes Rathaus am Untermarkt

Das Rathaus der Stadt Görlitz ist architektonisch besonders interessant, da es Baustile verschiedener Epochen aufweist. Schon im Jahre 1369 wurde es das erste Mal als Ort der städtischen Verwaltung erwähnt. Die geschwungene Rathaustreppe gilt als Meisterwerk der Frührenaissance, die Innenausstattung ist prachtvoll gestaltet. Lohnenswert ist auch der Aufstieg auf den Rathausturm, von dem ein wunderbarer Blick über die Altstadt möglich ist.

Hallenhäuser

blank

Aus der Blüte des Handelswesens im Spätmittelalter und der frühen Neuzeit entstanden die beeindruckenden Hallenhäuser in Görlitz. Die Stadt liegt an der damaligen bedeutenden europäischen Handelsstraße „Via Regia“, wodurch sie zentraler Anlaufpunkt für Händler aus Nah und Fern war. Die imposanten Hallenhäuser mit ihren weit ausladenden Eingangshallen und Treppenaufgängen waren Statussymbol, Wohnhaus und Ausstellungshalle zugleich – und sind heute eine beliebte Sehenswürdigkeit.

Heiliges Grab

Grabkapelle, Heiliges Grab in Görlitz

Der großen Grabeskirche in Jerusalem nachempfunden, besteht das Heilige Grab von Görlitz aus einem Salbhaus, einer Grabkapelle und einer Doppelkapelle, die zwischen 1481 und 1504 entstanden sind. Das Heilige Grab wird auch Görlitzer Jerusalem genannt und wurde so detailgetreu wie keine andere Nachbildung in Deutschland errichtet. Das Heilige Grab von Görlitz war und ist ein wichtiger Anlaufpunkt als Pilger- und Andachtsstätte und Zeugnis spätmittelalterlicher Frömmigkeit.

Stadtbefestigung

Reichenbacher Turm

Die mittelalterliche Stadtbefestigung, die aus Gräben, Türmen, Basteien und Stadttoren bestand, ist in Teilen bis heute noch erhalten und ist ein beeindruckendes Zeugnis von der damaligen Wehrhaftigkeit. Die Stadtmauer verlief in einem doppelten Ring um die Stadt und machte Görlitz somit zu einer der sichersten Verteidigungsanlagen seiner Zeit, wohingegen vor dessen Bau im Jahre 1250 nur Holzpalisaden Schutz boten. Der Reichenbacher Turm, Dicke Turm und Nikolaiturm sind ebenfalls beeindruckende Überbleibsel der mittelalterlichen Wehranlage.