Sehenswürdigkeiten in Deutschland

Keine Frage: In Deutschland gibt es viel zu sehen! Mit ganzen 46 Natur- und Kulturerbestätten belegt Deutschland Platz vier in der Rangliste der Länder mit den meisten UNESCO- Welterbestätten weltweit. Nur China, Italien und Spanien können mehr kulturelle und landschaftliche Sehenswürdigkeiten aufweisen. Vor allem die deutschen Städte, von denen viele bereits im Mittelalter gegründet wurden, können mit historischen Highlights und architektonischen Attraktionen aufwarten, die ihresgleichen suchen. Die Nürnberger Kaiserburg, der Kölner Dom oder die Dresdner Semperoper sind nur einige der unzähligen Sehenswürdigkeiten. Daneben gilt Deutschland auch als Land der Dichter, Denker, Musiker, Maler und Erfinder, was sich in seiner enorm vielfältigen Kulturlandschaft widerspiegelt und zahlreiche Museen von Weltrang hervorgebracht hat. Hier ein paar Tipps und Anregungen, welche Sehenswürdigkeiten in Deutschland von Nord bis Süd sich ganz besonders lohnen:

Sehenswürdigkeiten in Heidelberg

Sehenswürdigkeiten in Heidelberg

Die am Neckar gelegene Universitätsstadt wird häufig genannt, wenn es um die schönsten Städte Deutschlands geht. Diesen Ruf hat Heidelberg nicht zuletzt seinem Schloss zu verdanken, einer weltberühmten Sehenswürdigkeit, die jedes Jahr mehrere Millionen von Touristen zu verzaubern vermag. Einst Residenz der pfälzischen Kurfürsten, dann Ende des 17. Jahrhunderts zerstört und in Vergessenheit geraten, entdeckten die Maler und Dichter der Romantik die Ruine wieder und erkoren sie zu einem ihrer zentralen Motive – eine Liaison, die, trotz partieller Restauration der Anlage bis heute nichts von ihrer Faszination verloren hat. Weitere bekannte Sehenswürdigkeiten in Heidelberg sind natürlich die Karl-Ruprechts-Universität, die älteste ihrer Art auf deutschem Territorium, die Alte Brücke, die sich malerisch über den Neckar zieht oder die beeindruckende Heiliggeistkirche aus dem 15. Jahrhundert. Und wenn man es recht betrachtet, ist eigentlich die gesamte Altstadt eine der schönsten Sehenswürdigkeiten von Heidelberg. Der historische Stadtkern besteht in seiner heutigen Form schon seit dem 17. Jahrhundert und das verleiht der „Perle am Neckar“ ihre einzigartige, zuweilen geradezu magische Atmosphäre.

Sehenswürdigkeiten in Köln

Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt: der Kölner Dom

Die unbestrittene Nummer eins der Sehenswürdigkeiten in Köln ist und bleibt der Kölner Dom. Mitte des 13. Jahrhunderts nach dem Vorbild der großen gotischen Kathedralen Frankreichs begonnen, zog sich seine Fertigstellung mit jahrhundertlanger Pause bis ins 19. Jahrhundert. Doch seither thront er als Wahrzeichen über der Rheinmetropole und überstand sogar die starken Bombenangriffe des 2. Weltkrieges, die einen Großteil der Stadt und viele Sehenswürdigkeiten von Köln zerstörten. Erhalten geblieben und wiederaufgebaut sind außerdem das historische Rathaus, die wunderschönen Kirchen St. Gereon und Groß St. Martin sowie die Altstadt mit hübschen Plätzen wie dem Alten Markt oder dem Fischmarkt. Empfehlenswert in puncto Sehenswürdigkeiten in Köln sind auch die ausgezeichneten Museen wie das Museum Ludwig, das sich auf Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart spezialisiert hat, das Römisch-Germanische Museum, in dem Besucher das archäologische Erbe der Stadt bestaunen können oder das Schokoladenmuseum am Rheinauhafen.

Sehenswürdigkeiten in Lübeck

Sehenswürdigkeiten in Lübeck: Kaufmannshäuser am Traveufer

Nach Sehenswürdigkeiten in Lübeck muss man nicht lange suchen, denn tatsächlich zählt die gesamte Altstadtinsel seit 1987 zum UNESCO Welterbe. Auf dem größten Flächendenkmal Deutschlands, dessen bauliche Struktur noch aus dem Mittelalter stammt, befinden sich eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, unter anderem der Lübecker Dom, das weitläufige mittelalterliche Rathaus, die Marienkirche, die als Mutterkirche der Backsteingotik gilt, das Holstentor, bekanntes Wahrzeichen der Stadt, sowie auch das Buddenbrook-Haus, das dem Gedenken an die aus Lübeck stammenden Schriftstellerfamilie Mann gewidmet ist. Darüber hinaus stehen noch über eintausend weitere Gebäude, vor allem die prunkvollen Kaufmannshäuser, die vom einstigen Wohlstand und Einfluss der Hanse zeugen unter Denkmalschutz und machen einen Besuch in der Hansestadt absolut lohnenswert. Unmittelbar am Rande der Altstadt treffen Besucher schließlich auf eine weitere einmalige und beeindruckende Sehenswürdigkeit von Lübeck: Den Museumshafen, in dem mehr als zwei Dutzend historischer Segelboote liegen und an die ruhmreiche Vergangenheit der Königin der Hanse erinnern.

Sehenswürdigkeiten in Münster

Eine der Sehenswürdigkeiten in Münster: der Erbdrostenhof von Johann Conrad Schlaun

Das westfälische Münster gilt aufgrund seiner hohen Radfahrerdichte, der ausgeprägten studentischen Kneipenkultur, des breiten kulturellen Angebots und der vielen Grünflächen im Innenstadtraum als eine der lebenswertesten Städte Deutschlands. Doch auch Sehenswürdigkeiten gibt es in Münster nicht zu knapp: Der St. Paulus Dom im Herzen der Stadt wurde bereits im 13. Jahrhundert erbaut und bildet eine aparte Mischung aus romanischer und gotischer Architektur. In seinem Inneren befindet sich zudem eine der außergewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten von Münster und ein verstecktes Meisterwerk – die gewaltige Astronomische Uhr aus dem 16. Jahrhundert, an der sich nicht nur Uhrzeit und Planetenstand ablesen lassen, sondern auch Mondphasen, Tierkreiszeichen und vieles mehr. Gleich um die Ecke vom Dom finden Besucher die nächsten der vielen Sehenswürdigkeiten Münsters, nämlich den Prinzipalmarkt mit dem historischen Rathaus, in dem 1648 der Westfälische Friede geschlossen wurde oder die Lambertikirche, an deren Turm noch heute die berüchtigten Täuferkäfige zu sehen sind. Und das ist noch längst nicht alles, was Münster an Sehenswertem zu bieten hat.

Sehenswürdigkeiten in Stuttgart

Sehenswürdigkeiten in Stuttgart

Die baden-württembergische Metropole mag zwar nicht zu den beliebtesten Städten Deutschlands zählen, gleichwohl sind die Attraktionen und Sehenswürdigkeiten von Stuttgart vielfältig. Besonders für Autoliebhaber lohnt sich ein Besuch in den Museen von Mercedes Benz und Porsche. Das Benz- Museum widmet sich der faszinierenden Geschichte des Automobils von seiner Erfindung im Jahr 1886 bis in die Gegenwart und sogar die Zukunft hinein. Im Porsche-Museum, das sich direkt am Stammsitz der Firma in Zuffenhausen befindet, dreht sich alles um die Welt des Sportwagens und mehr als 100 Ausstellungswagen lassen die Herzen aller Automobilfans höherschlagen. In der Innenstadt, unweit der berüchtigten Baugrube des Bahnhofs, die sich mittlerweile auch als Sehenswürdigkeit von Stuttgart etabliert hat, lädt die Königsstraße, die auf den Schlossplatz mit dem herrschaftlichen Schloss mündet zum Flanieren ein. Und nur einige hundert Meter weiter kann man unter dem Glasdach der wunderschönen alten Markthalle Spezialitäten aus aller Herren Länder probieren.

Sehenswürdigkeiten in Augsburg

Der Rathausplatz, eine Sehenswürdigkeit in Augsburg

Das bayrische Augsburg ist eine der ältesten Städte Deutschlands und ebenso wie Lübeck kann es mit einem UNESCO- Welterbe glänzen: 2019 wurde das Augsburger Wassermanagement-System, dessen Strukturen schon im Mittelalter von Gelehrten und Ingenieuren angelegt wurden, in die Liste aufgenommen. Diese erstaunliche und dennoch nur wenigen Besuchern bekannte Sehenswürdigkeit von Augsburg durchzieht das gesamte Gebiet der Stadt und verschafft ihr beinah mehr Brücken und Kanäle als Venedig. Die strahlend gelben Reihenhäuser der Fuggerei sind hingegen eine der weltbekannten Sehenswürdigkeiten in Augsburg. Sie wurden vor rund 500 Jahren als eine der ältesten Sozialsiedlungen der Welt vom reichen Unternehmer Jakob Fugger gegründet und werden noch immer zum damals festgesetzten Mietpreis bewohnt. Und noch zwei weitere einzigartige Sehenswürdigkeiten hat Augsburg zu bieten: Das Augsburger Rathaus aus dem 17. Jahrhundert wird als eines der schönsten Beispiele deutscher Renaissancearchitektur geschätzt und die Augsburger Puppenkiste ist das wohl berühmteste und beliebteste Marionettentheater des Landes.

Sehenswürdigkeiten in Berlin

Das Brandenburgertor- Eine Sehenswürdigkeit in Berlin

Die Landeshauptstadt ist eine Weltmetropole und ein Kunst- und Kulturzentrum, welches seinesgleichen sucht. Es gibt wohl nichts, was es nicht gibt in Berlin. Das Brandenburger Tor, der Reichstag und der Fernsehturm sind nur drei der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Berlin und Wahrzeichen dieser Stadt. Für Kunstliebhaber finden sich schier endlose Möglichkeiten, durch Museen und Galerien zu schlendern. Die Museumsinsel ist dafür ein idealer Anlaufpunkt: sie zählt zum UNESCO-Welterbe und beherbergt unter anderem das Alte und das Neue Museum, das Bode Museum, das Pergamonmuseum und die Alte Nationalgalerie. Berlin blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Mit der Berliner Mauer, zahlreichen bedeutenden Gedenkstätten wie dem Denkmal für die ermordeten Juden Europas und thematisch ausgerichteten Museen wie beispielsweise dem Jüdischen Museum, dem DDR Museum, der „Topographie des Terrors“ und „Checkpoint Charlie“ ist die zum Teil schmerzliche Historie der Stadt auch heute noch greifbar. Auch der Potsdamer Platz ist eine Sehenswürdigkeit, die Berlin mit ihrem geschäftigen Treiben damals wie heute prägt. Jedes Jahr im Februar ist der Platz außerdem Mittelpunkt der Berliner Filmfestspiele, der Berlinale. Berlin ist bunt, groß, kreativ und irgendwie verrückt – gleichzeitig Regierungssitz, voller Geschichte und Geschichten… und immer einen Besuch wert.

Sehenswürdigkeiten in Dresden

Die Frauenkirche in Dresden, eine beeindruckende Sehenswürdigkeit

Der Zwinger, die Semperoper, die Frauenkirche – Dresden spart nicht an klassischen Sehenswürdigkeiten. Die sächsische Hauptstadt wurde durch verschiedene architektonische Epochen geprägt und ihre Altstadt nach den Zerstörungen des 2. Weltkriegs zu größten Teilen rekonstruiert. Die Semperoper, benannt nach ihrem Architekten Gottfried Semper, ist eine der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten in Dresden – ebenso wie der Zwinger, welcher mit seinen reich verzierten Pavillons, Balustraden und Figuren von der Prachtentfaltung und Macht der Regentschaft des Kurfürsten Friedrich August I. im 18. Jahrhundert erzählt. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt an der Elbe sind die zahlreichen Kunstgalerien und -museen, wie die Galerie Neue Meister, das Albertinum, das Historische Grüne Gewölbe oder das Kupferstich-Kabinett, um nur einige zu nennen. Besonders sehenswert ist auch das Gründerzeitviertel Neustadt, welches mit seinem urbanen und lebhaften Flair verschiedenste Restaurants, Kneipen, Modeläden und Kunstgalerien beherbergt sowie unterschiedlichste Menschen und Einflüsse anzieht. Hier ist auch die bunte Kunsthofpassage zu finden, die aus fünf Höfen mit jeweils ganz unterschiedlich und kreativ gestalteten Themen besteht und zum Staunen und Eintauchen einlädt.

Sehenswürdigkeiten in Erfurt

Ein Sehenswürdigkein in Erfurt - das Rathaus

Die zahlreichen Kirchen und Klöster der Stadt führten im Mittelalter dazu, dass Erfurt auch „Thüringisches Rom“ genannt wurde. Heute verfügt die Altstadt noch über 22 Kirchen und 5 freistehende Kirchtürme ehemaliger Kirchen. Damit ist Erfurt weiterhin auch optisch stark kirchlich geprägt. Eine beeindruckende Sehenswürdigkeit und das Wahrzeichen der Stadt ist das Ensemble von Dom und Severikirche auf dem Domplatz. Der Dom besitzt mit der „Gloriosa“, auch „Königin aller Glocken“ genannt, die größte freischwingende mittelalterliche Glocke der Welt – sie wiegt 11.450 kg! Zu besonderen Ereignissen, vorwiegend zu hohen kirchlichen Feiertagen, ist sie auch heute noch zu hören und erklingt, bevor alle anderen Glocken einsetzen. Der historische Mittelpunkt der Stadt ist der sogenannte Fischmarkt. Dieser ist von eindrucksvollen, historischen Gebäuden umrahmt, darunter einige prächtige Häuser aus der Renaissance. Besonders sehenswert ist auch die Krämerbrücke. Sie ist die längste durchgehend bebaute und dazu noch bewohnte Brücke Europas. 120 Meter lang und mit 62 schmalen Häusern bebaut, die im Laufe der Zeit zu 32 Häusern zusammengefasst wurden, ist sie definitiv einen Besuch wert. Heutzutage finden sich in diesen Häusern hauptsächlich Antiquitätenläden und Kunsthandwerk. Der bekannteste Student Erfurts war übrigens Martin Luther!

Sehenswürdigkeiten in Flensburg

Das Museumshafen in Flensburg

Die nördlichste Stadt Deutschlands, direkt angrenzend an Dänemark, ist geprägt vom Handel über die Wasserwege. Der Flensburger Hafen ist auch heute noch ein lebendiges Zeugnis für die Blütezeit der Seefahrt. Im 18. Jahrhundert legten hier viele Schiffe der Westindien-Flotte an und brachten unter anderem Rohrzucker und Roh-Rum von den karibischen Inseln mit. Heute zeugt das deutschlandweit einzige Rum-Museum von der Zeit, in der aufgrund des Handels bis zu 200 Rumfirmen in Flensburg entstanden. Viele Sehenswürdigkeiten in Flensburg finden sich zwischen Nordertor und Südermarkt. Das Nordertor, einst wichtiger Teil der Stadtbefestigung, ist heute eins der Wahrzeichen. Die St. Marien- und die St. Nikolaikirche sind Sehenswürdigkeiten, die die vor allem in Norddeutschland vorherrschende Backsteingotik widerspiegeln. Schwimmendes Wahrzeichen der Stadt Flensburg ist „Alexandra“, ein Dampfer, der 1908 vom Stapel gelaufen ist und in den Sommermonaten immer noch Passagiere aufnimmt. Sie gehört zum historischen Hafen, der zahlreiche restaurierte Segelschiffe beherbergt. Die kulinarische Seite Flensburgs punktet mit Fischbrötchen und Flensburger Pilsener, am besten genossen mit Blick auf das Wasser.

Sehenswürdigkeiten in Görlitz

Stadtansiccht Görlitz Brüderstraße

Die „Perle an der Neiße“ und östlichste Stadt Deutschlands grenzt direkt an Polen. Auf der anderen Seite des Flusses, welcher die Grenze darstellt, befindet sich die polnische Stadt Zgorzelec. Eine der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten von Görlitz ist die Altstadt selbst. Diese wurde im Zweiten Weltkrieg kaum beschädigt und gilt somit als eine der am besten erhaltenen Altstädte in Deutschland. Hier lassen sich Gebäude aus verschiedenen Epochen bestaunen, die unterschiedlichste Baustile aus der Renaissance-, Spätgotik-, Barock- und Jugendstilzeit aufweisen. Etwa 4000 denkmalgeschützte Gebäude machen die Stadt zum flächenmäßig größten Denkmalgebiet Deutschlands und somit zu einer Fundgrube an Sehenswürdigkeiten. Über der Altstadt thront die Peterskirche – hervorzuheben ist in dieser vor allem die Sonnenorgel, welche 17 Gebilde aufweist, um die herum jeweils gleich lange Orgelpfeifen in der Art von Sonnenstrahlen angeordnet sind. Die Görlitzer Landeskrone, der Hausberg südwestlich des Stadtzentrums, bietet zudem einen ausgezeichneten Blick über die Stadt – ein Aufstieg lohnt sich allemal. Für Liebhaber des Films hat Görlitz ebenfalls einiges zu bieten: die so schöne Altstadt diente bereits zahlreichen Filmen als Kulisse. Bei einem Spaziergang durch die Stadt lassen sich auf dem „Walk of Görliwood“ Drehorte vieler bekannter Filme entdecken.

Sehenswürdigkeiten in Hamburg

Das Hamburger Hafen

Die Freie und Hansestadt Hamburg ist die zweitgrößte Stadt Deutschlands und gilt als eine der Städte mit der höchsten Lebensqualität der Welt. Zu Recht! Die Landungsbrücken und Krane dominieren das Bild des Hamburger Hafens. Wasser prägt das Stadtbild: die vielen Zuflüsse der Alster werden in der Stadt zum Teil kanalisiert, die vielen Flüsschen und Kanäle von fast 2500 Brücken überspannt. Eine der auffälligsten Sehenswürdigkeiten Hamburgs ist die Elbphilharmonie, welche 2016 in der HafenCity fertig gestellt wurde. Das 110 Meter hohe Gebäude soll mit seiner geschwungenen Form und schillernden Fassade an ein Segel, Eisberge und Wellen erinnern. Eingebettet ist es in die Speicherstadt, welche seit 1991 unter Denkmalschutz steht und ein beeindruckendes Zeugnis vom Handel in dieser Stadt ablegt – heute gehört der Hamburger Hafen zu einem der größten Umschlagplätze der Welt! Ein ganz anderer Teil der Stadt ist als Sehenswürdigkeit ebenfalls stark besucht: Der Stadtteil St. Pauli hat sich vor allem mit der Reeperbahn als Vergnügungsviertel einen Namen gemacht. Zahlreiche Feste, eine bunte Kunst- und Musik-Szene, verschiedenste Museen, Kulinarisches aus aller Welt und bekannte Persönlichkeiten, die mit dem Kiez in Verbindung stehen – in St. Pauli findet sich für jedes Interesse etwas.

Sehenswürdigkeiten in Hannover

Neues Rathaus Hannover

Die Hauptstadt Niedersachsens ist international vor allem als Messestadt bekannt. Aber auch sonst hat Hannover viel zu bieten. Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die Herrenhäuser Gärten, in denen sich weitläufige Gartenanlagen mit Kunst und Ästhetik in Form von zahlreichen Skulpturen und Wasserspielen verbinden. Der Große Garten, einer der vier Teilbereiche, gehört zu den bedeutendsten Barockgärten Europas und ist das historische Kernstück der Herrenhäuser Gärten. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Neue Rathaus, ein schlossähnlicher Prachtbau, der mit seiner großen Kuppel, den vielen Türmen und mit Blick auf den Maschteich imposant anzusehen ist. Er beherbergt den Hauptsitz der hannoverschen Stadtverwaltung und ist eingebettet in den 10 Hektar großen Maschpark, welcher als beliebtes Erholungsziel genutzt wird. Für Kunstliebhaber hat Hannover auch museale Sehenswürdigkeiten zu bieten: das Sprengel Museum stellt zeitgenössische Kunst aus, das Deutsche Museum für Karikatur und Zeichenkunst – welches ursprünglich für die Sammlungen des niedersächsischen Künstlers Wilhelm Busch eröffnet wurde – zeigt, wie der Name schon verrät, historische und zeitgenössische Karikaturen, Comics, Cartoons und kritische Grafik.

Sehenswürdigkeiten in Karlsruhe

Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe

Karl Wilhelm, der Markgraf von Baden-Durlach, ist der Namensgeber der 1715 von ihm gegründeten Stadt. Der Legende nach träumte er von einem prunkvollen Schloss, welches sonnengleich im Zentrum der Stadt lag – so ist auch heute noch das barocke Schloss eine Sehenswürdigkeit in Karlsruhe, die mit ihrem Grundriss – die Wege und Straßen wie Sonnenstrahlen von der zentral gelegenen Residenz abgehend – diesem Traum Karl Wilhelms alle Ehre macht. Heute ist hier das Badische Landesmuseum zu finden, welches mit Exponaten aus 50.000 Jahren Kulturgeschichte sicherlich mehr als nur einen Besuch wert ist. Vor allem bekannt ist Karlsruhe aber als Sitz des Bundesgerichtshofs und des Bundesverfassungsgerichts und wird deshalb auch als „Residenz des Rechts“ bezeichnet. Neben dem Schloss ist auch der Marktplatz der Stadt eine Sehenswürdigkeit, die den Stadtgründer Karl Wilhelm ehrt: hier steht die Karlsruher Pyramide. Sie ist knapp 7 Meter hoch, wurde aus Resten der vorher dort stehenden Konkordienkirche erbaut und markiert die Grabstätte des Markgrafen. Auch Kunst, Kultur und Forschung kommen in Karlsruhe nicht zu kurz. Das ZKM (Zentrum für Kunst und Medien) bietet sowohl für Liebhaber klassischer Kunst als auch für neuere Kunstformen viel Sehenswertes.

Sehenswürdigkeiten in München

Das Neue Rathaus am Marienplatz

Die Hauptstadt Bayerns weist so viele spannende Sehenswürdigkeiten auf, dass es schwer sein kann, einen Anfang zu finden. Angefangen beim Oktoberfest, auch „d’Wiesn“ genannt, welches das größte Volksfest der Welt und mit seiner schieren Größe, den vollen Festzelten, Maßkrügen und der traditionellen Tracht, bestehend aus Dirndl bzw. Lederhosen, ein wirklich spektakuläres Erlebnis ist. Auch der Olympiapark, der eigens für die Ausrichtung der Olympischen Spiele 1972 im Norden der Stadt erbaut wurde, ist mit seinen zahlreichen Freizeitmöglichkeiten absolut sehenswert. Mit 375 ha Fläche gehört der Englische Garten zu den größten Parkanlagen der Welt – ein ideales Naherholungsziel! Im Zentrum, am geschichtsträchtigen Marienplatz, befindet sich eine weitere interessante Sehenswürdigkeit in München: das Neue Rathaus – ein neugotischer Prachtbau, dessen Aussichtsturm einen Panoramablick über die Altstadt bietet und jeden Tag mit einem Glockenspiel im Rathausturm zwei Ereignisse aus der Münchner Stadtgeschichte zeigt. Münchens Wahrzeichen und seine somit bekannteste Sehenswürdigkeit ist die Frauenkirche. Der Dom wurde im 15. Jahrhundert erbaut und bietet von einem seiner zwei knapp 100 Meter hohen Türme eine wunderbare Aussicht über die Stadt. Gesehen haben sollte man auch das Hofbräuhaus, welches seit 1608 am „Platzl“ zahlreichen Gästen Erfrischungen – besonders beliebt natürlich ein kühles Bier – serviert.

Sehenswürdigkeiten in Nürnberg

Der Schöner Brunnen

Nürnberg ist weltbekannt für den Christkindlesmarkt, der jedes Jahr Millionen von Besuchern anzieht. Die Geburtsstadt Albrecht Dürers hat aber noch viele weitere Sehenswürdigkeiten zu bieten: so lässt es sich wunderbar durch die malerischen Altstadtgassen schlendern, die von wunderschönen Fachwerkhäusern gesäumt sind. Das Geburtshaus des Künstlers Albrecht Dürer ist einen Besuch wert, genau wie die St. Lorenzkirche, der Hauptmarkt und die Frauenkirche, in der noch viele gut erhaltene Skulpturen aus der Erbauungszeit um 1360 zu bestaunen sind. Auch die Nürnberger Burg, das Wahrzeichen der Stadt, ist beeindruckend anzusehen. Anfangs als Wehrbau errichtet und später unter anderem als Kaiserresidenz genutzt, zählt sie zu den bedeutendsten Kunst- und Baudenkmälern der Stadt sowie zu ihren meistbesuchten Sehenswürdigkeiten. Die zu großen Teilen noch erhaltene Stadtmauer, die direkt an die Burg angrenzt, zeigt außerdem auf imposante Weise, wieso Nürnberg über lange Zeit hinweg als uneinnehmbar galt. Bei all den interessanten Sehenswürdigkeiten sollte auch die kulinarische Seite der Stadt nicht vergessen werden: neben den berühmten Nürnberger Lebkuchen locken auch das fränkische Bier und die kleinen Nürnberger Rostbratwürstchen viele Genießer in die Stadt.

Sehenswürdigkeiten in Osnabrück

Marienkirche und das historische

Die „Friedensstadt“ Osnabrück verdankt ihren Slogan dem historisch bedeutsamen Ereignis des Westfälischen Friedens, welcher 1648 sowohl in der etwa 50 km entfernten Stadt Münster als auch hier, auf den Stufen der Rathaustreppe, unterzeichnet wurde. Diese Friedensverträge führten zum Ende des Dreißigjährigen Krieges in Deutschland. Daher ist das Rathaus des Westfälischen Friedens eine Sehenswürdigkeit von besonderem historischen Wert, welche dazu, umrahmt von bunten Giebelhäusern, prächtig anzusehen ist und seit 2015 das Europäische Kulturerbe-Siegel trägt. Das Stadtbild ist geprägt von zahlreichen Kirchen und einer mittelalterlichen Altstadt, die – mit ihren schönen Fachwerkfassaden, einer Vielzahl an Galerien und kunsthandwerklichen Geschäften, urigen Bars und Kneipen – zum Verweilen einlädt. Sehenswert ist auch der Bürgerbrunnen auf dem Platz des Westfälischen Friedens, der die 1200-jährige Stadtgeschichte anhand von 1200 abgebildeten Figuren erzählt. Im 13. Jahrhundert musste sich Osnabrück als Handelsstadt auch von außen gut absichern, so entstand ein solider, steinerner Befestigungsring. Im Zuge der Stadterweiterung im 19. Jahrhundert wurden große Teile der historischen Wälle und Mauern abgetragen. Heute sind allerdings noch erstaunlich viele Teile der mittelalterlichen Befestigungsanlagen erhalten, so beispielsweise der Bucksturm an der Bocksmauer und Reste der Stadtmauer.

Sehenswürdigkeiten in Trier

Die Porta Nigra in Trrier

„Augusta Treverorum“, die vor mehr als 2000 Jahren von den Römern gegründete Stadt an der Mosel, kann ohne Zweifel als älteste Stadt Deutschlands bezeichnet werden. Das wohl berühmteste Wahrzeichen und die meistbesuchte Sehenswürdigkeit dieser so altehrwürdigen Stadt ist die Porta Nigra, ein von den Römern ab 170 n. Chr. errichtetes Stadttor. Nicht minder herausragend sind die Kaiserthermen, eine spätantike Badeanlage und Teil des UNESCO-Welterbes in Trier, welche ein spannendes Zeugnis römischer Besiedelung darstellen. Die Liste historisch prächtiger und gut erhaltener Bauwerke ist lang und zieht sich von der Antike bis in die Gegenwart. Neben den zahlreichen einzigartigen Kulturdenkmälern hat Trier auch aus kulinarischer Sicht einiges zu bieten: direkt an der Mosel gelegen und von Weinbergen umgeben, lassen sich vorzügliche Weine genießen. Die deutschlandweit älteste Weinregion produziert edelste Tropfen, besonders aus der Rebsorte Riesling. Triers urige Altstadt lädt zum Schlendern ein und jeder Schritt wird zu einer kleinen Zeitreise in die Vergangenheit – einfach sehens- und erlebenswert!

Sehenswürdigkeiten in Weimar

Schloss Belvedere bei Weimar

Kunst, Kultur, Literatur, Architektur, Musik und vieles vieles mehr: Weimar ist für zahlreiche klassische und moderne Sehenswürdigkeiten bekannt. Neben den ehemaligen Wohnhäusern von Friedrich Schiller und Johann Wolfgang von Goethe, die die klassische Literatur maßgeblich prägten und lange in Weimar gelebt und gewirkt haben, ist auch das Wohnhaus und heutige Museum des Komponisten Franz Liszt ein Ort voller Geschichte und Inspiration. Nicht nur Musik und Literatur, sondern auch die Kunst ist in Weimar sehr präsent und an jeder Ecke zu finden: das Bauhaus, welches Anfang des 20. Jahrhunderts in Weimar von Walter Gropius und Henry van de Velde begründet wurde, prägt bis heute das Bild modernistischer Strömungen und zieht Kunstinteressierte aus aller Welt an. Zu den elf Weltkulturerbestätten Weimars gehören auch zahlreiche grüne Oasen wie der Park an der Ilm und die üppig gestaltete Lustschlossanlage Belvedere samt Landschaftspark und Orangerie. Mit all diesen und noch vielen weiteren Sehenswürdigkeiten in Weimar ist sie eine außergewöhnliche Stadt, die mit ihrem Charme immer wieder einen Besuch wert ist.